Datenhaltung

Eine sichere und dauerhafte Datenhaltung ist für jede Benutzerin und jeden Benutzer von Computern ein wichtiges Thema. Werden digitale Daten zur Sicherheit für einen kurzen Zeitraum gespeichert, spricht man von einer Datensicherung oder einem Backup. Sollen sie über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden, handelt es sich um eine Datenarchivierung.
Letzte Änderung: 08.04.2015

Weitere Inhalte zum Thema

  • Datensicherung und -archivierung

    Ob es sich um sensible Forschungsergebnisse, Textdokumente, digitale Fotos und Videos oder die E-Mail-Korrespondenz handelt, prinzipiell sind alle Arten von Daten, die sich auf der Festplatte des Rechners befinden, durch Hardwaredefekte, Softwareprobleme und Virenangriffe, aber auch durch Diebstahl, Feuer oder Naturkatastrophen bedroht und können unter Umständen unwiederbringlich verloren gehen. Die regelmäßige Datensicherung aller für wichtig erachteten Daten sollte daher jeder Nutzerin und jedem Nutzer zur Gewohnheit werden.

  • Speichermedien

    Bei der Auswahl des geeigneten Speichermediums beachten Sie den Umfang der zu sichernden Daten. Insbesondere ist für einen Datenaustausch bzw. Transport von Daten wichtig, dass die Rechner – sowohl der Ursprungs- als auch der Zielrechner – über eine kompatible Hard - und Software konfiguration verfügen.

  • Wiederherstellung

    Es reicht nicht aus, das geeignete Speichermedium auszuwählen und auf qualitativ hochwertige Produkte zu vertrauen, auch die Lagerung der Speichermedien sollte insbesondere bei der Archivierung beachtet werden.

  • Datenkonvertierung

    Im Zusammenhang mit der langfristigen Archivierung von Daten ist der Aspekt der rasanten Entwicklung in der Informationstechnik von zentraler Bedeutung. Nach Expertenmeinung ändern sich die Dateiformate etwa alle fünf Jahre grundlegend und Betriebssysteme oder Programme sind nach spätesten 30 Jahren hoffnungslos veraltet. Das heißt, dass eine heute konservierte Microsoft-Excel-Tabelle in ca. 30 Jahren kaum noch gelesen werden kann, weil die entsprechenden Programme fehlen.

  • Datenschutz

    Im Rahmen des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung hat jede Person das Recht über die Preisgabe und Verwendung ihrer personengebundenen Daten zu bestimmen. Personengebundene Daten sind Angaben über bestimmte (z.B. Name) oder bestimmbare (z.B. Kontonummer) natürliche Personen. Im Zuge der rasch fortschreitenden technischen Entwicklung im Bereich elektronischer Datenverarbeitung, die es erlaubt, sehr große Datenbestände schnell und kostengünstig zu speichern, zu verarbeiten und abzurufen, hat das Thema Datenschutz eine neue Bedeutung gewonnen.